Professionalität als Garant für Qualität

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100 %  der französischen Tiertransporteure sind im Umgang mit den Tieren und in deren Versorgung geschult 1.500  Tierschutzbeauftragte arbeiten in 263 französischen Schlachthöfen

Wenn es eine Phase gibt, in der Professionalität eine wesentliche Rolle spielt, dann in der Verarbeitung. Bei diesem Prozess stehen die gute Behandlung der Tiere und gute Praktiken im Vordergrund. Für den Verbraucher ist beides ein Garant für Qualität.

Der Transport spielt im Tierschutz eine wesentliche Rolle

Besondere Aufmerksamkeit wird den Tieren beim Transport zum Schlachthof gewidmet. Für Transporteure gelten besonders strenge Auflagen, um den Rindern Belastungen zu ersparen: Der den Tieren zur Verfügung stehende Platz, Transportdauer, Zustand der Lüftung, Vorhandensein von Tränken, Pausenzeiten und vieles mehr wird genauestens geregelt. Nichts wird dem Zufall überlassen!

Bei ihrer Ankunft am Schlachthof unterziehen die Veterinärbehörden alle Tiere einer systematischen Schlachttieruntersuchung. Identität und Veterinärbescheinigungen der Tiere werden sorgfältig kontrolliert.

In der Hygienekette kommt den Schlachthöfen ein hoher Stellenwert zu

Da der Schlachthof der Ort ist, an dem das Tier zum Produkt wird, spielt er für die Lebensmittelsicherheit eine zentrale Rolle. Einrichtung und Hygiene der Räumlichkeiten, des Materials und der Arbeitsmethoden ermöglichen eine Vorbereitung der Karkassen unter optimalen Bedingungen.

Die europäischen Vorschriften sorgen dafür, dass jede Phase des Prozesses durch die Veterinärbehörden kontrolliert wird. In Abstimmung mit dem Staat und den Tierschutzverbänden werden Leitfäden für gute Praktiken erstellt. Außerdem werden in den Schlachthöfen Tierschutzbeauftragte benannt. Sie beraten die Schlachthofmitarbeiter und führen interne Kontrollen durch.

Die Karkassen werden einzeln untersucht und anschließend kühl gelagert

Nach dem Schlachten wird eine Fleischuntersuchung vorgenommen. Die Karkassen werden in zwei Hälften gespalten. Dies geschieht zum einen aus betriebswirtschaftlichen Gründen, aber auch, um die Untersuchung zu erleichtern. Schließlich muss festgestellt werden, ob das Fleisch für den Verzehr durch den Menschen geeignet ist. Die Hälften werden daher mit einem Stempel versehen, der die Zulassungsnummer des Schlachthofs ausweist und die Genusstauglichkeit bescheinigt. Anschließend werden sie in Kühlräumen gelagert, damit Nährwert und Geschmack erhalten bleiben und die Lebensmittelhygiene gewährleistet ist.

Der Zerlegevorgang erfolgt bei perfekter Hygiene und unter Einsatz von Spitzentechnologie

Jede Karkassenhälfte wird in zwei Viertel zerlegt. Anschließend wird das Fleisch vom Knochen getrennt. Dann wird jedes Stück Fleisch für die Vakuumverpackung oder für die Verpackung in Trays vorbereitet. Je nach Vertriebskanal wird das Fleisch direkt als Karkasse, in Vierteln oder in Teilstücken ausgeliefert.

Um beim Umgang mit dem Fleisch jegliche Verunreinigung zu vermeiden, sind die Zerlegebetriebe zur Durchführung von Selbstkontrollen und zur Überprüfung auf Bakterien verpflichtet. Auch hier haben die Veterinärbehörden die Aufgabe, die Wirksamkeit der Hygienemaßnahmen und die ordnungsgemäße Einhaltung der Kühlkette im Betrieb zu prüfen.