INTERBEV als einende Kraft

Auf Initiative der Organisationen, die die Branche vertreten, wurde der französische Verband für Viehzucht und Fleisch INTERBEV 1979 gegründet

In ihm sind Fachleute der Sektoren Rinder, Schafe, Pferde und Ziegen zusammengefasst. Der Verband demonstriert das Bestreben dieser Fachleute, den Verbrauchern gesunde Qualitätsprodukte zu liefern, die über die gesamte Produktionskette rückverfolgt werden können. INTERBEV ist ein Zusammenschluss zur Förderung der gemeinsamen Interessen von Züchtern, Handwerk, Industrie und Vertrieb in einem der wichtigsten Wirtschaftssektoren Frankreichs.

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Der Pakt für gesellschaftliches Engagement

Gesundes, schmackhaftes Fleisch aus nachhaltigen, verantwortungsbewussten und engagierten Zuchtbetrieben.

Um eine umfassende Antwort auf die Erwartungen der Verbraucher geben zu können, hat sich INTERBEV verpflichtet, gemeinschaftlich zu handeln und langfristig Verantwortung für die Gesellschaft zu tragen. Das gemeinschaftliche Handeln erfolgt im Rahmen eines Paktes für gesellschaftliches Engagement gemäß der internationalen Norm ISO 26 000.

AFNOR* verlieh INTERBEV 2018 das französische Gütesiegel „Engagé RSE“ für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln. Das Gütesiegel wird in vier Abstufungen vergeben. INTERBEV erreichte Stufe 3 und gilt damit als „fortgeschritten“.

Was wird mit diesem Pakt bezweckt? Er garantiert die Weiterentwicklung bestimmter Praktiken in folgenden Bereichen:

  • Umwelt- und Landschaftsschutz
  • Schutz von Tierwohl und Tiergesundheit
  • Qualität von Lebensmitteln und Ernährung
  • Achtung der Arbeitnehmer, verbesserte Lebensqualität am Arbeitsplatz, Risikoprävention und faire Entlohnung

Konkret startet die Branche Programme, um Fortschritte in bestimmten Bereichen zu erzielen, z. B.:

  • Umwelt: das LIFE-BEEF-CARBON-Programm zur Verringerung von Treibhausgasen mit dem Ziel, diese in zehn Jahren um 15 % zu senken
  • Tierwohl und Tierschutz: Einführung von Indikatoren und Bewertungskriterien für Zucht, Transport und Schlachthof
  • Tiergesundheit: Pläne mit dem Ziel, die Nutzung von Antibiotika in der Zucht zu verringern

Angesichts dieser Fortschritte können die französischen Fachleute der Branche einen Beitrag zu den Maßnahmen im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) leisten, mit denen die großen Herausforderungen unseres Planeten bis 2030 gemeistert werden sollen. Die Strategie wird in Abstimmung mit der Zivilgesellschaft ausgearbeitet (Nichtregierungsorganisationen für Umweltschutz und Tierschutz, Verbraucherverbände, Ernährungswissenschaftler) und stützt sich auf ein ehrgeiziges Forschungs- und Entwicklungsprogramm.

Interbev vertritt die erste von AFNOR bewertete und zertifizierte Nahrungsmittelbranche in Frankreich

* AFNOR ist die offizielle französische Stelle für Normung. Sie repräsentiert Frankreich bei der Internationalen Organisation für Normung sowie beim Europäischen Komitee für Normung.